Liebe Besucher
Auf Wunsch schreibe ich heute einmal etwas zur Bayer Aktie und möchte das dafür nutzen, auch eine kleine „Lehrstunde“ für Anleger aufzufrischen.
Dabei möchte ich natürlich niemandem auf den Schlipps treten, auch wenn es manchmal schmerzhafte Erkenntnisse sein mögen, sondern ich möchte nur dazu beitragen, dass jeder (auch ich) immer besser werden kann, was angesichts des Haifisch-Beckens, in dem wir heutzutage als Anleger schwimmen, immer wichtiger wird.
In diesem Sinne, viel Freude beim Lesen.
BAYER WKN BAY001
Chartanalyse
Der Chart kennt nur eine Richtung und die zeigt nach unten.
Momentan fallen zwei interessante Muster im Chart auf und zwar die nach unten öffnenden Bollinger Bänder und eine mögliche “ S-K-S“, die nach einer Seitwärtsbewegung auf aktuellem Niveau, ausgelöst werden könnte.
Diese S-K-S zeigt sich besonders im langfristigen Monats-Kerzen Chart, den ich deshalb hier verwende.
Sollte diese S-K-S ausgelöst werden, wären meiner Ansicht nach Kurse im einstelligen Bereich möglich….was aber noch einige Monate dauern könnte, bis die rechte Schulter fertig ist.
(Das erinnert mich an meine vor Jahren getätigte Prognose für die Dt. Bank, die sich ebenso realisiert hatte und auch wegen einer Flut an Strafprozessen)
Der weiße Pfeil zeigt an, wann erstmals über eine mögliche Übernahme von Monsanto geredet wurde und der rote Pfeil zeigt auf den Übernahmezeitpunkt.
Zum Zoomen bitte die Maus über den Chart bewegen
Monatschart

Tageschart
Im nachfolgenden Tageschart sieht man schön, dass es praktisch nur eine Richtung gibt, abwärts.
Im weißen Kreis habe ich das Volumen markiert, weil man schön erkennt, dass sobald irgendwelche Glücksritter in die Aktie einsteigen (kaufen), eine größere Menge Anleger, jeden noch so kleinen Anstieg sofort verkauft (rote Balken) , nach dem Motto, rette sich wer kann.
Zum Zoomen bitte die Maus über den Chart bewegen
Fazit
Es sieht so aus, wie bei der Dt. Bank früher, als sie im Niedergang war. Viele glauben, dass solche großen Werte nicht untergehen könnten, doch das ist beileibe nicht der Fall….denke einfach mal an Netscape, Eastman Kodak, AEG, Spar und unzählige andere Giganten, die einmal weltweit führende Konzerne waren und heute, wenn überhaupt, nur noch als Marke existieren oder nicht einmal das.
Größe ist keine Garantie, das ist sicher.
Wie würde ich mich verhalten?
Wenn ich noch in der Aktie investiert wäre (ups habe ich keinen Stopp gesetzt?
) und noch jahrelang Zeit hätte, würde ich die Sache vielleicht aussitzen oder eher die Verluste z.B. am Jahresende realisieren, um die schönen dicken Gewinne aus anderen Werten, etwas steuerneutraler zu stellen (Gewinn-/Verlustrechnung).
Dadurch würde wenigstens ein Teil des Einsatzes wieder zurückfließen a) aus dem Verkaufserlös und b) aus den Steuern, so dass ich die Chance habe, mit dem Geld, den Bayer – Verlust , durch kluge andere Käufe und Gewinne zu kompensieren.
Es gibt also mehrere Möglichkeiten.
Viel wichtiger erscheint es mir aber, mich zu fragen, weshalb ich so lange an diesem Wert festgehalten habe und nicht schon bei z.B. 10-15% Verlust ausgestiegen bin, zumal die Tendenz klar war.
Ich wiederhole mich mal wieder
bzgl. dem obersten Gebot für Anleger, welches lautet:
Verluste vermeiden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ☝️
Das bedeutet man begrenzt seine Verluste durch (mentale) Stopps und zieht das durch. Mental nur, wenn man sich wirklich im Griff hat.
Leider lassen die meisten ihre Verluste laufen, anstatt sie zu begrenzen und sie begrenzen ihre Gewinne, anstatt sie laufen zu lassen.
Tja……..
JoTrader 
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