Liebe Besucher
Heute habe ich ein wenig rumgestöbert und meine Strategie für das neue Jahr final umgesetzt und da ist mir in den Sinn gekommen, dass ich bereits seit 40 Jahren an der Börse unterwegs bin. ![]()
Ich habe also sehr früh und in jungen Jahren, bereits 1980-81 mit einem Fondssparplan (Flemings Pacific) begonnen, aber das war nur Sparen und noch kein Handeln.
Bald haben mich die Bücher von Kostolany und die anderen gängigen Bestseller und schließlich auch Bücher von Bodo Schäfer und Lejeune (Lebe ehrlich, werde reich), sowie das Buch „Die hohe Kunst des Tradens“ von Jochen Steffens, entsprechend beeinflusst.
Es geht richtig los
Ab 1983 habe ich damals über die Volksbank Triberg-Hornberg, mit dem eigentlichen Handeln begonnen, was damals nur per Telefon möglich war. Eine Kauforder kostete rund 29DM (später 57 DM) und auch das Depot war längst nicht kostenlos.
Später konnte ich dann über einen DATAPHONE 21:22 Akustikkoppler und per BTX handeln, was die Zeit von Kaufauftrag, bis zur Kaufbestätigung, auf rasante 2-3 Tage (!!!!) verkürzte und die Kosten etwas senkte. Man wusste anfangs also weder beim Kauf, noch beim Verkauf ob man erfolgreich gehandelt hat, wobei man die Preise aus der Zeitung oder aus BTX bezog, die beim Ordern bereits veraltet waren.
Internet gab es damals noch nicht, aber ich war schon Mitglied im „FIDO-Net“, das ein erster Vorläufer des Internet war. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung lag damals bei sagenhaft schnellen 300 Baud, was bezogen auf heutige Übertragungsraten, 0,0024 Mbit wären.
Als im Jahre 1994 die Schmidt Bank, den Broker „Consors“ gründete, war ich einer der frühen Kunden dort und eine telefonische Anfrage von mir, wurde noch vom Gründer Karl Matthäus Schmidt, persönlich beantwortet. ![]()
Leider reichen meine schriftlichen Aufzeichnungen nur bis 1998 zurück (siehe Bild)

Damals kostete ein Depot noch 29€ / Jahr (roter Rahmen im obigen Bild). Während meiner Anfangszeit bei Consors habe ich viel gelernt und es blieb nicht aus, dass so mancher Verlust hingenommen werden musste.
Aber nach einiger Zeit wurde ich dort zum StarTrader gekürt und war das auch viele Jahre lang.
Später kamen kleinere Depots bei der Comdirect, bei Onvista, DeGiro und im Jahr 2022 noch bei Traderepublik und Zero hinzu.
Die früheren Platzhirsche sind einfach zu teuer geworden bzw. zu teuer geblieben, so dass ich mich nach günstigeren Brokern umgesehen und teilweise umgeschichtet habe.
Rückschläge
Wie schon erwähnt, habe ich fast immer strukturiert gehandelt und nur 2-3 mal mit gehebelten Trades, Lehrgeld bezahlt, was zwar weh tat, sich aber in Grenzen gehalten hat.
Finanziell richtig zurückgeworfen hat mich meine Scheidung, die mich satte 50% des gesamten Depotwertes und fast die Hälfte meiner bis dahin angesparten Rentenpunkte gekostet hat.
Das war bitter, aber gehört auch zum Leben dazu.

Den positivsten Einfluss in meinem Leben, übte allerdings meine einstige Lebensgefährtin auf mich aus, mit der ich tiefste spirituelle Wege beschreiten durfte.
Ihr früher Unfalltod war auch der schwerste, jemals erlittene Verlust, den ich akzeptieren musste und der mich, meine Ziel und meine Handlungen, trotz allem Schmerz, extrem positiv beeinflusst hat und das bis heute.
Umschichten vor der Rente
In meinem Alter muss man etwas umzudenken beginnen, so dass die „wilden Jahre an der Börse“, vorbei sind. Allerdings kann ich behaupten, dass ich bis auf 2-3 Ausnahmen, nie wirklich gezockt habe, sondern immer stur strategisch vorgegangen bin.
Trotzdem hat mein Umschichten bereits so ab 2018 langsam begonnen und wird jetzt ab 2023 richtig beschleunigt. So nehme ich immer mehr Dividendenwerte in meine Depots auf, um eine Art Zusatzrente zu generieren.
Bis August 2017 hatte ich keine Dividendenbringer, sondern setzte voll auf Wachstum. Aber wie Du in der Grafik siehst, hat sich das etwas geändert und die Dividenden-Einnahmen, haben sich seitdem vervielfacht.

Breit streuen


Letzte Änderungen
Für die späteren Jahre könnte ich mir vorstellen, dass ich an der VHS Kurse für interessierte Börsenneulinge geben könnte, aber das liegt noch in weiter Ferne und wer weiß, ob ich nicht doch noch bis 67 oder 70 arbeiten muss? ![]()
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Fast eine Autobiographie 
JoTrader 
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